In Bouldnib füllen wir nochmals unsere Vorräte auf, um uns kurz danach wieder in die Wildnis der Wüste zu verabschieden. Wir sind guter Dinge als wir losfahren, die Route ist zuverlässig im Navi eingegeben und teilweise uns auch bekannt. Wir wollen in Richtung algerische Grenze und dann weiter in Richtung Erg Chebbie/Merzouga. Schon im letzten Jahr hatte es uns dort gut gefallen und wir konnten dort erste offroad-Erfahrungen machen. Die Piste ist super und in großen Abschnitten leicht zu...

Die nächsten Tage verbringen wir gemütlich auf dem Camping Rekkam südlich von Boudnib. In einer App hatte ich gelesen, dass er von einem ehemaligen Rallyfahrer betrieben wird. In der Tat werden wir von Francois herzlichst empfangen als wir durchs Tor fahren. Der Platz gefällt uns gleich gut, er ist wie eine kleine Oase mit Palmen und Tor gestaltet. Hier lässt es sich aushalten und wir genießen das Abhängen. Für die nächsten Tage sind kleinere Reparaturen und eine Putzaktion im Landy...

Das Wetter ist super und es war genau die richtige Strategie den Regen abzuwarten. Wir verlassen den Campingplatz in Richtung Süden und zweigen irgendwann von der Asphaltstrasse auf eine Piste ab. Zunächst geht es recht zügig voran, die Piste ist zwar steinig, aber gut zu fahren. Ich drehe sogar ein paar Videos vom Trittbrett und habe mein Spaß. Irgendwann wird es jedoch schwieriger und wir durchqueren immer wieder trockene Flüsse. Der Weg ist nicht wirklich gut und es wird teilweise...

Wir bleiben noch einem Tag in Martil und beschließen noch nach Tetuan mit dem Taxi zu fahren. Beim letzten Marokkobesuch haben wir in der Stadt keinen Parkplatz für Robbie gefunden und waren dann weitergefahren, aber jetzt bot sich die Gelegenheit. Als wir im Zentrum ankommen, wirkt die Stadt typisch spanisch, die Häuser erinnern mich an Sevilla, allerdings alles ein wenig chaotischer und afrikanisch. Wir drehen ein paar Runden, kaufen ein paar Dinge wie Gewürze, Tee und Lebensmittel ein...

Wir starten zeitig in Richtung Algeciras und fahren ohne Probleme auf die Fähre. Die Überfahrt ist easy und in einer Stunde schnell gemacht. In Ceuta angekommen ist der Weg zur Grenze nicht weit. Wir folgen den Schildern und bald können wir den Grenzbereich erkennen. Alles wirkt auf mich plötzlich chaotisch und auch dreckiger. Menschenmassen bewegen sich zwischen den Grenzhäuschen. Bei meinen Recherchen hatte ich gelesen, dass viele Marokkaner in Ceuta arbeiten und dort zum Einkaufen...

Es soll also doch noch sein, dass ich zum Klettern komme. Wir fahren weiter in das bekannte andalusische Klettergebiet El Chorro. Ich hatte bereits im Vorfeld einiges dazu recherchiert und Topos ausfindig gemacht. Wir freuen uns auf ein paar schöne Tage in den Bergen und auch der ehemalige Klettersteig Caminito del Rey will unbedingt abgelaufen werden. In der Vergangenheit als einer der gefährlichsten Steige der Welt bekannt, wurde er 2015 zu einem Wanderweg ausgebaut. Leider kann ich übers...

Als wir in Salamanca ankommen, finden wir schnell einen Platz zum nächtigen und beschließen gleich in die Stadt zu fahren. Wir nehmen den Stadtbus, der uns in 20 Minuten ins Zentrum bringt. Allerdings ist es sackkalt. Ich friere wie ein Hund, obwohl ich warme Kleidung trage. Noch immer ist das Wetter nicht wirklich gut. Wir stolpern starr vor Kälte von Plaza zu Plaza und müssen immer wieder ins Café einkehren, da der kalte Wind extrem unangenehm ist. Selbst als wir am nächsten Tag...

Auf dem Weg nach Pamplona beschließen wir zunächst eine Werkstatt ausfindig zu machen. Robbies linker Bremssattel macht Probleme und so wollen wir nicht weiterfahren. Auf meiner App finde ich nur eine Land Rover Vertretung und keine andere 4x4 Werkstatt. Auch eine Suche auf den Internetforen führt zu keinem wirklichen Erfolg. Also wird wollen wir mal wieder bei Land Rover vorstellig werden und sind gespannt, ob man uns wieder vom Hof fegt. Wir kommen kurz vor der Mittagspause in der...

Es zieht uns weiter in Richtung Norden in Richtung Cherbourg. In Barfleur soll es noch einen Campingplatz geben, der offen hat. An Freistehen ist gar nicht zu denken, da jegliche Art des Campens außerhalb der erlaubten Plätze verboten ist. Immer wieder werden wir darauf hingewiesen, selbst einheimische Camper raten uns im Hinblick auf hohe Busgelder davon ab. Nahezu jeder Parkplatz hat eine Barriere für Fahrzeuge, die höher sind als 2 Meter. Wir sind leicht genervt von der Regelungswut und...

Wir sind mittlerweile in der Bretagne angekommen, aber nun der Reihe nach. Nach unserem Stop am Wentowsee ging es weiter nach Berlin, Freunde zu besuchen. Lustige Tage liegen hinter uns, wir haben es wieder extrem genossen, viel gelacht und gefeiert. Schon im April hatten wir einen kleinen Stop in Berlin eingelegt. Allerdings auf der Fahrt nach Rheine wollte Robbie auf der A2 kurz hinter Hannover plötzlich eine Pause. Ihre rote Motorleuchte war angegangen und sie fuhr nur noch 60. Also runter...

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