Auf dem Weg in die Westsahara

Am Nächten Morgen brechen Günter und wir in Richtung Tiznit auf, erneut fahren wir die Offroadpiste an der Küste entlang, wir waren da bereits auf dem Weg nach Agadir entlang gefahren und es hatte und gut gefallen. In Tiznit halten wir wieder am Café Mauritania, um unsere spärlichen Alkoholvorräte aufzufüllen. Der Chef erkennt uns gleich wieder, lacht und begrüßt uns freudig. Wir kleinem zum Mittagessen und bekommen eine gute Flasche Rotwein geschenkt. In Mirleft finden wir einen schönen Strandstellplatz zum Übernachen. Unser gemeinsames Ziel ist Tan Tan, welches wir aber über eine Offroadpiste erreichen wollen. Zwei Tage haben wir für die 160 Kilometer angesetzt, Günter kennt die Strecke bereits und wir sind gespannt auf uns uns zukommt. In Guelmin laden wir noch unsere Vorräte auf und steigen dann in die Route ein. Über einsame Wüstenpfade und Bergpassagen Bahn wir unseren Weg durch wunderschöne Landschaften. Günter fährt voran wir folgen. Immer wieder stoppen wir für Fotomotive und kleinere Pausen. Es klappt gut in unserer kleinen Gruppe und auch unsere Wildcamps sind ein Genuss. In der ersten Nacht findet Günter einen wunderschönen Stellplatz in einer Palmerie und am zweiten Abend nachten wir in einer ruhigen Oase. Wir haben Spaß und verstehen uns sehr gut. Am zweiten Morgen spendiert Günter sogar seine mitgebrachten Weisswürste aus Bayern. Am Morgen des dritten Tages erreichen wir den Campingplatz in Tan Tan. Da bei uns die Zeit etwas drängt und wir noch durch die Westsahara wollen setzten wir unsere Fahrt am nachten Tag ohne Günter fort, der noch einen Tag bleiben möchte. Etwas traurig verabschieden wir uns, aber so ist es nun mal auf Reisen. Mal fährt man ein Stück zusammen und dann trennen sich die Wege wieder. Wir sind nun wieder alleine unterwegs, noch lange reden wir über die schönen Tage mit Günter. Nach einigen hundert Kilometern machen wir einen 2 Tages Stop in der Wüste im 4x4 Camp Bedouin und genießen eine 2 Stunden Wüstenwanderung zum Berg Mount Gera, der vom Camp zu sehen ist. Es wir deutlich wärmer und auch staubiger. Ich freue mich schon auf Mauretanien, welches noch viele Kilometer vor uns liegt. Das nächste Ziel ist Layonne und Boujdour. Ich rechne in Duschen, angeblich soll in Boujdour die letzte Dusche sein, da es in Dakhla keinen Camping mehr geben soll.